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PRODUKTKATALOG

korrosionsbeständige, reibgeschweißte Erdungsbrücken

Erdungssystem für die Regeloberleitung der DB

Übersicht | Produktbeschreibung


Übersicht

 
 
Typenübersicht reibgeschweißte Erdungsbrücken
  • patentiertes, korrosionsbeständiges, kurzschlussgeprüftes Erdungsbrückensystem aus Edelstahl A2 für die Regeloberleitung der DB
  • großer Nagelteller garantiert sichere Auflage des Kabelschuhs
  • geringe Temperaturerwärmung bei Kurzschlusstests
  • vielfältige und durchdachte Montagemöglichkeiten
  • baustellengeeignet, da nur ein Betonstahlschweißer notwendig ist
  • mit speziellem Dichtelement für die Anwendung im Tunnelbau

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Produktbeschreibung

Korrosionsbeständige reibgeschweißte SCHNABEL Erdungsbrücken REB dienen zur Erdung von Stahl- und Stahlbetonbauteilen, die sich in der Nähe von hochspannungsführenden Elektroanlagen befinden. Sie haben die Aufgabe in Sekundenbruchteilen einen Potentialausgleich bei möglichst niedrigem Erdungswiderstand zu ermöglichen. Die sofortige Erdung dient dem Schutz von Menschen, die sich in der Nähe von elektrischen Anlagen aufhalten, zugleich schützt sie die technischen Anlagen, die sich auf dem Betonkörper befinden, und sichert die Tragsicherheit des Gesamtbauwerkes.

Zur Erdung der Stahlbetonbauteile kann die Erdung mit Hilfe der SCHNABEL Erdungsbrücken durch den Beton hindurchgeführt werden, so dass sie an einer Stelle in den Beton eintritt und an einer anderen Stelle wieder herauskommt, oder die vorhandene Bewehrung kann zur Erdung mitverwendet werden. Letzteres ist jedoch nur möglich, wenn die Bewehrung den ausreichenden Querschnitt von > 200 mm² aufweist (gilt als erfüllt ab einem Betonstahldurchmesser von 16 mm = 201,66 mm²). Ist dieser Querschnitt vorhanden, so kann die vorhandene Bewehrung zur Erdung des Bauteiles herangezogen werden, indem sie zwischen zwei Erdungsbrücken eingewschweißt wird. Dabei müssen die Schweißnähte zwischen zwei Bauteilen eine Gesamtlänge von 90 mm aufweisen.


Anwendungsbeispiele für SCHNABEL Erdungsbrücken:
  oben: zwei miteinander verschweißte Erdungsbrücken zur Durchleitung durch ein Bauwerk
  mitte: SCHNABEL Erdungsbrücke mit zwei Erdungsanschlüssen, z.B. zur Erdung
              durch Sockelelemente von Lärmschutzwänden
  unten: SCHNABEL Erdungsbrücken mit der vorhandenen Bewehrung des Bauteiles verschweißt


Werden herkömmliche Erdungsbrücken bislang aus korrodierendem Material hergestellt und gegebenenfalls beschichtet, führt deren Anwendung notgedrungen zu einer witterungsbeeinflussten Verunreinigung der Betonoberflächen, in die sie eingebaut wurden. Daher ist ein Trend in Richtung der Anwendung von Edelstahl Rostfrei zu verzeichnen, mit dem diese Problematik optimal gelöst ist. Durch den Einsatz des Reibschweißverfahrens bei der Herstellung der SCHNABEL Erdungsbrücken wird zwischen der Edelstahlhülse und dem Betonstahl eine vollflächige, leitende Verbindung erzeugt, die zu einer deutlichen Verringerung des aufzuwendenden Edelstahles führt. Als weiterer Vorteil ist zu nennen, dass die Verbindung zwischen Betonstahl und Edelstahl bereits werksseitig ausgeführt wird und somit am Einbauort lediglich einfache Schweißungen zwischen Betonstählen auszuführen sind. Ein extra für die Verarbeitung von Edelstahl ausgebildeter Schweißer auf der Baustelle entfällt somit gänzlich.

Um die vollflächige Auflage des Presskabelschuhs bei der Montage der Erdung zu gewährleisten sind SCHNABEL Erdungsbrücken mit einem großflächigen Nagelteller aus Edelstahl ausgestattet. Dieser ist zusätzlich so ausgebildet, dass er die Montage der Erdungsbrücken an die Schalung vereinfacht. Dabei sind die Montagemöglichkeiten (Edelstahl-Nägel, Schraube M16, Klebe-Pad) möglichst umfangreich gehalten worden, so dass für die jeweilige Situation die für den Anwendungsfall praktischste Variante gewählt werden kann. Ebenso können SCHNABEL Erdungsbrücken mit einem speziellen Dichtelement gegen gekrümmte Schalungen montiert werden, um das Eindringen von Beton zwischen Schalung und Erdungsbrücke zu unterbinden.

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